TUE 10 OCT 1939War day 40China, Burma & India

Changsha: Der japanische Rückzug

Bis zum 10. Oktober waren die Japaner aus dem Norden Hunans zurückgedrängt worden. Ihr Versuch, Changsha einzunehmen, war gescheitert.


Bis zum 10. Oktober 1939 hatte die japanische 11. Armee ihren Rückzug aus dem Norden der Provinz Hunan abgeschlossen, und die chinesischen Streitkräfte hatten alle ihre ursprünglichen Stellungen zurückerobert. Der Rückzug beendete den gescheiterten Versuch, Changsha und das Gebiet um den Dongtingsee einzunehmen. Nationalchinesische Truppen unter General Xue Yue hatten die Japaner zurückgeschlagen und die Erste Schlacht um Changsha gewonnen. Damit endete eine Operation, die am 17. September begonnen hatte. Die japanische Offensive hatte ihre Hauptziele nicht erreicht. [Quelle 1](https://www.onwar.com/wwii/chronology/193910.html)

Die japanische Streitmacht umfasste 120.000 Mann. Chinesische Truppen, die Changsha verteidigten, überfielen sie aus dem Hinterhalt; die Japaner verloren große Mengen an Waffen und zahlreiche Soldaten. Westliche Schätzungen bezifferten die japanischen Verluste auf 30.000 bis 50.000 Tote und Verwundete; Japan räumte deutlich geringere Verluste ein. Bei diesen Zahlen handelt es sich um Schätzungen, nicht um Zählungen identifizierter Gefallener. Demselben Bericht zufolge war dies der erste schwere Rückschlag für die japanische Expeditionsstreitmacht im Kampf gegen nationalchinesische Truppen seit Beginn der Kampfhandlungen zwei Jahre zuvor. Der Rückzug beendete somit eine gescheiterte Offensive – nicht etwa eine zunächst erfolgreiche Einnahme der Stadt, auf die später ein Rückschlag folgte. [Quelle 1](https://www.onwar.com/wwii/chronology/193910.html)

Changsha war die Hauptstadt der Provinz Hunan; die japanische Operation richtete sich sowohl gegen die Stadt als auch gegen das Gebiet am Dongtingsee. Mit dem Rückzug der japanischen 11. Armee endete dieser Vorstoß. Die Quelle beschreibt weder die Bewegungen einzelner Verbände noch nennt sie eine genaue Rückzugsroute. Entscheidend ist daher der größere Zusammenhang: Die japanischen Truppen waren in den Norden Hunans vorgedrungen, um Gelände zu erobern, doch die chinesischen Verteidiger hatten die Operation zum Scheitern gebracht. Der Sieg war den nationalchinesischen Truppen unter Xue Yue zu verdanken, nicht einem allgemeinen, namenlosen Widerstand. [Quelle 1](https://www.onwar.com/wwii/chronology/193910.html)

Die Chronik bezeichnete die Schlacht als bedeutenden Sieg der Nationalchinesen und hob die Verluste der japanischen Expeditionsstreitmacht hervor. Sie verzeichnete den Hinterhalt, die geschätzten Todesopfer, den Verlust von Waffen und den Rückzug, der den Feldzug um Changsha und den Dongtingsee beendete. Damit war der 10. Oktober mehr als der Schlusspunkt eines gescheiterten Vormarschs: Bis zu diesem Tag hatte die japanische 11. Armee ihren Rückzug abgeschlossen, und die chinesischen Verteidiger hielten weiterhin das Gebiet, das die Angreifer nicht hatten erobern können. Eine japanische Kapitulation gab es nicht; auch die chinesischen Verluste waren schwer: Nach chinesischen Angaben betrugen sie etwa 40.000 Tote, Verwundete und Vermisste. Das Ergebnis war dennoch eindeutig: Changsha war nicht erobert worden, und der japanische Vorstoß endete mit einem Rückzug. [Quelle 1](https://www.onwar.com/wwii/chronology/193910.html)

Sources

  1. Die japanische 11. Armee begann am 10. Oktober den Rückzug aus dem Norden Hunans und beendete damit ihren Versuch, Changsha und das Gebiet am Dongtingsee einzunehmen. — www.onwar.com
  2. Die elftägige Schlacht endete mit einem Sieg der Nationalchinesen; die japanische Streitmacht umfasste 120.000 Mann, erlitt Schätzungen zufolge mehr als 40.000 Tote und verlor große Mengen an Waffen. — www.onwar.com